Bevor in Deutschland eine einzige Stromleitung geplant wird, legen die Netzbetreiber fest, womit sie rechnen. Diese Annahmen heißen Szenariorahmen. Im aktuellen Entwurf sind rund 40 Millionen E-Autos die größte neue Last des Jahres 2045 — und als Speicher zählt keines davon. Wir haben am 26. September 2026 dazu Stellung genommen. Hier steht, was drin ist und warum.
Die Stellungnahme selbst
Stufe 1
Das Stromnetz der Zukunft wird nicht gebaut und dann gerechnet, sondern umgekehrt. Zuerst schreiben die vier großen Übertragungsnetzbetreiber auf, wie viel Strom 2040 und 2045 wo erzeugt und wo verbraucht wird. Daraus rechnen sie, welche Leitungen nötig sind. Die Bundesnetzagentur genehmigt diese Annahmen. Vom 31. August bis zum 28. September 2026 durfte jeder dazu Stellung nehmen.
Uns ist ein Muster aufgefallen. Wo eine Entwicklung mehr Last bringt, schreibt der Entwurf sie kräftig fort: Der Strombedarf neuer Rechenzentren steigt von 4,2 auf 143,2 Terawattstunden. Wo eine Entwicklung das Netz entlasten würde, bleibt er beim heutigen Stand stehen: Fast die Hälfte der Haushalte nutzt auch 2045 die Flexibilität ihrer Autos und Wärmepumpen nicht, und dass ein Auto Strom zurückgeben kann, kommt in keiner einzigen Rechnung vor.
Dabei ist die Menge groß. Nach Zahlen aus der Fachliteratur könnten 2045 zu jeder Stunde rund 297 Gigawattstunden in geparkten Autos bereitstehen — knapp doppelt so viel wie alle kleinen stationären Speicher, die der Entwurf ansetzt. Im Entwurf steht an dieser Stelle eine Null.
Auf der anderen Seite rechnet der Entwurf damit, dass Wasserstoff für Kraftwerke und Fernwärme jederzeit und in jeder Menge verfügbar ist — im selben Kapitel, in dem er feststellt, dass sich die geplanten Wasserstoffprojekte halbiert haben. Woher dieser Wasserstoff kommt, sagt er nicht, und er rechnet ihn trotzdem durchgehend als klimaneutral.
Wir regen 22 Änderungen an und schlagen einen vierten Rechenweg vor, der die Entwicklung bei Batterien, Solar und Steuerung einfach so weiterlaufen lässt wie in den letzten zehn Jahren. Wir fordern kein Geld und keine Ausnahme. Wir bitten darum, dieselbe Dynamik auf beiden Seiten zuzulassen.
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Der Netzentwicklungsplan sagt, welche Leitungen und Umspannwerke Deutschland bis 2045 braucht. Er ist die Grundlage für Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe, die am Ende über die Netzentgelte auf jeder Stromrechnung landen.
Der Szenariorahmen kommt davor. Er legt fest, mit welchen Zahlen gerechnet wird: wie viele E-Autos es gibt, wie viele Wärmepumpen, wie viel Solar auf Dächern und auf Feldern, wie viele Speicher, wie viel Wasserstoff. Der Entwurf rechnet dafür drei Wege durch, die Pfade A, B und C. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell es vorangeht.
Das Entscheidende: Was im Szenariorahmen nicht vorkommt, kann der Netzplan später nicht mehr berücksichtigen. Eine Zahl, die hier gesetzt ist, wird dort nicht mehr diskutiert, sondern nur noch verrechnet. Wer an der Planung etwas ändern will, muss es jetzt sagen.
Mehrere unserer Punkte liegen an Stellen, an denen die Netzbetreiber im Entwurf selbst ausdrücklich um Hinweise gebeten haben: zu den flexiblen Haushalten, zu den kleinen Batteriespeichern und zu den großen.
Ein Entwurf mit weit über hundert Seiten lässt sich nicht mit Meinungen beantworten. Wir haben drei Regeln angelegt und bei jedem Punkt dieselben:
Erstens: nachvollziehbar. Jede Annahme soll hergeleitet sein, aus einer genannten Quelle stammen oder offen als Setzung dastehen. Eine Zahl, deren Herkunft niemand kennt, muss man glauben.
Zweitens: widerspruchsfrei. Zwei Stellen desselben Papiers sollen nicht Verschiedenes behaupten.
Drittens: in beide Richtungen gleich. Wenn der Entwurf einer Entwicklung zutraut, schnell zu wachsen, soll er das auch dort tun, wo sie das Netz entlastet — und nicht nur dort, wo sie es belastet.
Deshalb endet jeder Punkt unten mit einer Zeile, die sagt, was sich dadurch ändern soll.
Stufe 3
Die Nummern folgen der Stellungnahme. Unter jedem Punkt führt ein Link zur passenden Stelle im Wortlaut.
Worum es geht. Der Entwurf nimmt an, dass 2045 im mittleren Pfad 45 Prozent der Haushalte die Flexibilität ihrer E-Autos und Wärmepumpen nicht nutzen. Sie laden, wann sie wollen, egal was der Strom gerade kostet und wie voll das Netz ist.
Warum es uns auffällt. Begründet wird das mit fehlenden intelligenten Zählern, fehlenden Tarifen und fehlender Bereitschaft. Das alles wird aber gerade geändert — lange vor 2045. Trotzdem bewegt sich der Anteil zwischen 2040 und 2045 nur um zehn Prozentpunkte. Und ein wichtiger Grund steht gar nicht drin: In vielen Mehrfamilienhäusern wird der Ladepunkt so angeschlossen, dass er gar nicht auf einen Preis reagieren kann, weil sein Verbrauch nicht eigens erfasst wird. Das entscheidet eine Regel, und Regeln lassen sich ändern.
Was wir anregen. Die Zahl in zwei Teile zerlegen: wer technisch gar nicht reagieren kann, und wer nicht will. Und einmal durchrechnen, was es für das Netz bedeutet, wenn die technische Hürde wegfällt.
Was es bewirken soll. Eine Hürde, die sich beseitigen lässt, soll nicht zwanzig Jahre lang als Eigenschaft der Menschen im Netzplan stehen.
Worum es geht. Ein E-Auto kann Strom nicht nur laden, sondern auch zurückgeben. Der Entwurf erwähnt das in einem einzigen Satz — und rechnet dann in keinem Pfad und in keinem Jahr damit.
Warum es uns auffällt. Wir haben nachgerechnet, nur mit Annahmen aus der Fachliteratur: die Hälfte der Autos kann zurückspeisen, die Hälfte davon parkt gerade, jede Batterie gibt nur rund die Hälfte ihres Inhalts her. Heraus kommen rund 297 Gigawattstunden und 109 Gigawatt. Das ist knapp das Doppelte aller kleinen stationären Speicher im Entwurf und gut vier Fünftel aller stationären Batteriespeicher zusammen. Selbst die vorsichtigere Rechnung bleibt in dieser Größenordnung. Und wir rechnen mit 60 Kilowattstunden pro Batterie, dem heutigen Mittel; 2045 dürften es eher 100 sein.
Was wir anregen. Mindestens eine Vergleichsrechnung mit rückspeisenden Autos, und die Werte offenlegen, mit denen gerechnet wird.
Was es bewirken soll. Autos ersetzen keine Kraftwerke für eine windstille Woche. Aber sie verringern, wie viele Kraftwerke wie viele Stunden laufen müssen. Diese Wirkung steht im Entwurf auf null — sie soll wenigstens einmal gerechnet werden.
Worum es geht. Wo die Ladelast im Land verteilt wird, bestimmt der Entwurf mit Merkmalen wie Garagenzahl, Wohnfläche und Einkommen. Die Methode stammt aus einer Studie von 2019.
Warum es uns auffällt. Diese Merkmale beschreiben das Einfamilienhaus mit eigener Garage. Die Tiefgarage unter einem Mehrfamilienhaus mit zwanzig Stellplätzen kommt darin nicht vor. Das Wort Mehrfamilienhaus steht im ganzen Entwurf nur im Kapitel über Wärme. Genau dort entstehen aber gerade die Ladepunkte, gefördert und mit einem gesetzlichen Anspruch für Mieter und Eigentümer.
Was wir anregen. Gebäudetyp und Stellplatzform in die Merkmale aufnehmen und die Daten von 2019 auf heute bringen.
Was es bewirken soll. Last und Flexibilität sollen dort im Netz stehen, wo sie tatsächlich entstehen — auch in der Stadt.
Worum es geht. Im langsamsten Pfad A nutzen 2045 sogar 70 Prozent der Haushalte ihre Flexibilität nicht.
Warum es uns auffällt. Das ist verkehrt herum gedacht. Wenn weniger Wind- und Solaranlagen gebaut werden, wird Strom knapper und teurer — und dann lohnt es sich mehr, den Verbrauch in die günstigen Stunden zu schieben, nicht weniger. Der Pfad stapelt zwei voneinander unabhängige schlechte Annahmen aufeinander.
Was wir anregen. Die Flexibilität vom Ausbautempo trennen. Und beim Pfad C klarstellen, dass „marktlich" dort nicht heißt, dass Verbraucher ein stärkeres Preissignal bekommen.
Was es bewirken soll. Die Bandbreite der drei Pfade soll wirklich die Bandbreite des Wahrscheinlichen zeigen und nicht zwei Pessimismen auf einmal.
Worum es geht. Heute stehen knapp 70 Prozent der Solarleistung auf Dächern. Für 2045 setzt der Entwurf in allen Pfaden 50 zu 50 an: halb Dach, halb Freifläche.
Warum es uns auffällt. Der Entwurf nennt selbst die Vorteile des Dachs: kein zusätzlicher Flächenbedarf, Strom dort, wo er verbraucht wird. Gezogen wird daraus nichts. Dabei ist der Streit um Flächen vor Ort heute die Bremse beim Ausbau, nicht die Technik. Dazu kommt Widerstandsfähigkeit: Millionen kleiner Anlagen fallen nicht auf einen Schlag aus. Und ein Dach bauen der Handwerker aus der Region.
Was wir anregen. Deutlich mehr als die Hälfte aufs Dach, den Freiflächenanteil entsprechend kürzen — bei gleicher Gesamtmenge. Überdachte Parkplätze als eigene Kategorie. Die Voraussetzung nennen wir mit: Das klappt nur, wenn Handwerk, Hausanschlüsse und die Regeln fürs Mehrfamilienhaus mitkommen.
Was es bewirken soll. Nicht weniger Solar, sondern dieselbe Menge näher an den Verbrauchern — mit weniger Strecke durchs Netz.
Worum es geht. Kleine Batteriespeicher kommen im Modell ausschließlich dort hin, wo eine neue Solaranlage aufs Dach kommt.
Warum es uns auffällt. Wer kein eigenes Dach hat, kommt als Speicherstandort nicht vor. Der Speicher im Keller eines Mehrfamilienhauses fehlt, der Quartierspeicher für mehrere Häuser auch. Ganz fehlen außerdem Batterien, die aus alten E-Autos kommen und stationär weiterarbeiten — bei 40 Millionen Autos entsteht daraus jedes Jahr ein großer Nachschub.
Was wir anregen. Speicher im Haus und im Quartier als eigene Kategorie führen, Batterien aus zweiter Nutzung aufnehmen und die Größe der Speicher daran ausrichten, wofür sie gedacht sind.
Was es bewirken soll. Speicher sollen dort stehen können, wo das Netz sie braucht, und nicht nur dort, wo zufällig jemand ein Dach besitzt.
Worum es geht. Der Entwurf stellt fest, dass Wasserstoff nicht billiger wird wie erhofft und dass sich die gemeldeten Projekte halbiert haben. Im selben Kapitel setzt er, dass Wasserstoff für Kraftwerke und Fernwärme „jederzeit bedarfsgerecht" zur Verfügung steht.
Warum es uns auffällt. Beides zugleich geht nicht. Die Forschung spricht klar für Knappheit: Wasserstoff wird gebraucht, wo es keine elektrische Lösung gibt, etwa in der Chemie. Zum Heizen braucht er fünf- bis sechsmal so viel Strom wie eine Wärmepumpe. Und der Entwurf rechnet jeden Wasserstoff als klimaneutral, ohne zu sagen, woher er kommt. Unter diesen Annahmen ist Wasserstoff aus Erdgas der billigste Weg — und würde im Modell trotzdem wie grüner gezählt.
Was wir anregen. Wasserstoff für Kraftwerke und Heizung mengenmäßig begrenzen, Chemie und Industrie zuerst bedienen, die Herkunft benennen und die Emissionen daran knüpfen. Den Bedarf an Wasserstoffkraftwerken erst ausrechnen, nachdem Speicher und Flexibilität ausgeschöpft sind.
Was es bewirken soll. Eine Modellrechnung von Fraunhofer zeigt: Speisen die Autos zurück, braucht Deutschland 2040 rund 56 Gigawatt weniger Wasserstoffkraftwerke. Jede Stunde, die Speicher abdecken, ist eine Stunde weniger mit der teuersten Erzeugung im System — und das spürt jeder auf der Rechnung.
Worum es geht. Der Entwurf rechnet mit einem einheitlichen Strompreis für ganz Deutschland. Dazu kommt ein zweiter Punkt: Wer Strom vom Dach des Nachbarn im selben Ortsnetz bezieht, zahlt heute trotzdem für alle Netzebenen darüber mit, auch für die Hochspannung, durch die dieser Strom nie geflossen ist.
Warum es uns auffällt. Ein Preis, der den Zustand des Netzes am Ort abbildet, lenkt Verbrauch dorthin, wo er das Netz entlastet. Für 40 Millionen Autos, die meistens stehen, ist das das stärkste Signal überhaupt. Eine Auswertung von 110.000 Hausanschlüssen zeigt, wie viel Dachstrom im eigenen Ortsnetz bleibt: selbst am Pfingstwochenende 2026, mit Sonne satt und wenig Verbrauch, 80 bis 90 Prozent. Übers Jahr sind es nach derselben Auswertung rund 95 Prozent. Die Zahlen stammen von einem Speicherhersteller, unabhängige gibt es nicht — auch das ist ein Befund.
Was wir anregen. Mindestens eine Rechnung mit Preisen, die nach Ort unterscheiden. Und eine Rechnung, in der Strom aus dem eigenen Ortsnetz beim Netzentgelt anders behandelt wird als Strom von weit her.
Was es bewirken soll. Sichtbar machen, wie viel Netzausbau an einem einzigen Preissignal hängt. Ob man es einführt, ist eine politische Frage. Was es bewirken würde, gehört in dieses Verfahren.
Worum es geht. Unter „Plausibilität" haben wir acht Beobachtungen gesammelt. Die wichtigsten: Solarleistung 2040 und 2045 exakt gleich, 400 Gigawatt — fünf Jahre ohne Zubau. Kleine stationäre Speicher in beiden Jahren gleich ausgelegt. Rechenzentren wachsen gewaltig, gelten aber als völlig starre Last, obwohl sie große Notstrombatterien und verschiebbare Rechenarbeit haben. Die Industrie bleibt, wo sie heute steht, obwohl der Entwurf an anderer Stelle Importe von Vorprodukten annimmt.
Warum es uns auffällt. Der Entwurf rechnet mit einem CO₂-Preis von 400 Euro je Tonne. In so einer Welt sind die Preisunterschiede zwischen teuren und billigen Stunden riesig. Dass dann fast die Hälfte der Haushalte nicht reagiert, ist ökonomisch nicht zu erklären. Man kann das eine annehmen oder das andere, nicht beides zugleich. Dazu: Der Entwurf nennt Versorgungssicherheit als Motiv, erhöht in den Pfaden aber die Abhängigkeit von Importen. Und er verfehlt in allen Pfaden das europäische Ziel für Leitungen zu den Nachbarländern, prüft aber nicht, wie weit Flexibilität im Inland die Grenzleitungen entlasten kann.
Was wir anregen. Die Entwicklung bei Batterien und Solar wenigstens als Bandbreite fortschreiben, Effizienzgewinne als eigene Zahl ausweisen, Rechenzentren und Industrie mit Varianten rechnen und Widerstandsfähigkeit gegen Lieferausfälle als Kriterium führen.
Was es bewirken soll. Ein Plan für 2045 soll nicht mit der Technik von heute rechnen.
Worum es geht. Wir haben die Stellen, an denen sich der Entwurf selbst widerspricht, in eine Tabelle gestellt, jede mit Seitenangabe. Zum Beispiel: Kernkraft wird per Satz ausgeschlossen, unbegrenzter Wasserstoff per Satz eingeschlossen — gleiche Unsicherheit, ungleiche Behandlung.
Was es bewirken soll. Jeder dieser Widersprüche ist für sich auflösbar. Deshalb stehen sie einzeln da und nicht als Pauschalkritik.
Worum es geht. Die drei Pfade des Entwurfs unterscheiden sich im Tempo, aber nicht in der Technik. Alle drei bleiben beim heutigen Stand.
Warum es uns auffällt. Das Gesetz verlangt Pfade, die „die Bandbreite wahrscheinlicher Entwicklungen" abdecken. Dass Batterien, Solar und digitale Steuerung sich so weiterentwickeln wie in den letzten zehn Jahren, ist nicht der Bestfall, sondern der wahrscheinlichste.
Was wir anregen. Einen Pfad D auf Grundlage von B, mit rückspeisenden Autos, fortgeschriebenem Solarausbau, mehr Dachanlagen, Quartierspeichern, flexiblen Rechenzentren und begrenztem Wasserstoff. Jeder Wert ist aus einer genannten Quelle abgeleitet.
Was es bewirken soll. Der Pfad ersetzt keinen der drei. Er zeigt, wie viel Netz nötig ist, wenn man dieselbe Dynamik auf beiden Seiten zulässt.
Worum es geht. Zu achtzehn Punkten bitten wir ausdrücklich um eine Antwort in der Auswertung, zum Beispiel: Mit welcher Batteriegröße pro Auto wird gerechnet? Warum bleibt die Solarleistung zwischen 2040 und 2045 gleich? Nach welchem Kriterium gilt importierter Wasserstoff als klimaneutral?
Was es bewirken soll. Eine gestellte Frage muss die Behörde bei der Auswertung behandeln. Eine Anmerkung kann sie übergehen.
Worum es geht. Das EU-Recht verpflichtet die Netzbetreiber, Laststeuerung und Speicher als Alternative zum Netzausbau in vollem Umfang zu prüfen.
Warum es uns auffällt. Was im Szenariorahmen mit null angesetzt ist, kann später niemand mehr als Alternative prüfen. Die Rückspeisung aus Autos ist damit aus dem Spiel, bevor die Prüfung beginnt.
Was wir anregen. Offenlegen, wie das Potenzial von Speichern und Laststeuerung ermittelt wurde. Darüber hinaus einige Ideen für das Verfahren selbst: schnell veränderliche Werte wie Batteriekosten jährlich nachführen, Maßnahmen, die in jedem Pfad nötig sind, vorziehen, und den Netzbetreibern einen Anreiz geben, Strom lieber zu nutzen als abzuregeln.
Was es bewirken soll. Die Prüfung, die das Recht verlangt, soll auch wirklich stattfinden können.
Die Seite der Elektronen — flexible Verbraucher, Solar vor Ort, Speicher in Autos und Häusern, digitale Steuerung — ist im Entwurf zu klein angesetzt, die Seite der Moleküle als unbegrenzter Lückenfüller zu groß. Wird beides korrigiert, braucht es weniger zusätzliche Transportkapazität, mehr Steuerung und weniger Importe. Die 22 Anregungen im Einzelnen stehen im Wortlaut.
Die Bundesnetzagentur wertet die Stellungnahmen aus und genehmigt danach den Szenariorahmen, womöglich mit Änderungen. Auf dieser Grundlage rechnen die Netzbetreiber den Netzentwicklungsplan. Auch zu diesem Plan kann dann wieder jeder Stellung nehmen.
Die wissenschaftliche Grundlage unserer Zahlen steht in der Evidenzsynthese. Sie nennt bei jeder Quelle, was für eine Studie es ist und wie weit ihre Aussage reicht, und sie sagt offen, wo unsere eigenen Annahmen Setzungen sind.
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Zur Mitmach-Seite →Verfahren: Szenariorahmenentwurf zum Netzentwicklungsplan Strom 2040/2045 (2027) der Übertragungsnetzbetreiber, Konsultation der Bundesnetzagentur vom 31.08. bis 28.09.2026 · Unsere Stellungnahme: Wortlaut · PDF · Die vorige Konsultation, zu den Netzentgelten: AgNes, unsere Einordnung
Wer wir sind: die Ladefreunde, eine Bürgerinitiative für die Nutzung von Überschussstrom. Unsere Petition läuft weiter — ladefreun.de/petition.