Bürgerinitiative für bezahlbares Laden

Energieknappheit und Preisexplosion treffen Millionen Haushalte. Gleichzeitig wird saubere Energie weggeworfen.

Deutschland vernichtet jährlich Ökostrom, der für mehr als 3 Millionen E-Autos reichen würde. Dabei gibt es eine einfache Lösung: statt wegwerfen, Überschussstrom kostenlos ins E-Auto tanken — und alle haben was davon. Statt jährlich mehrere Milliarden durch Abregeln zu verschwenden, kann der Strom an öffentlich geförderten Hyperchargern abgegeben werden. Das spart viel Geld und CO2 und macht E-Mobilität attraktiver.

Was hier passiert

Es geht um die Menschen. Es geht um die Umwelt. Und die Lösung liegt näher, als man denkt.

Die Welt steckt in einer Energiekrise. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen warnt vor einer „langanhaltenden Krise" — Gaspreise sind um 70 Prozent gestiegen, Ölpreise um 60 Prozent. Auch die Internationale Energieagentur mahnt: Europa muss jede verfügbare saubere Kilowattstunde nutzen.

Jedes Windrad, das bei Wind stillsteht, und jede abgeregelte Kilowattstunde Ökostrom, die nicht in eine E-Auto-Batterie fließt, ist eine wertvolle ungenutzte Ressource. Gerade in Zeiten weltweiter Energieknappheit und steigender Preise können wir uns diese Verschwendung nicht leisten.

Deutschland muss den Mut haben, naheliegende Lösungen endlich umzusetzen. Der Strom ist da. Die Ladesäulen stehen. Die E-Autos sind bereit. Die Antwort liegt vor uns — wir müssen sie nur wollen.

Und nein: Wir müssen nicht auf bidirektionales Laden warten, bis die Autobatterie dem Stromnetz nützt. Kein Vehicle-to-Grid, kein Normungsgremium, kein Pilotprojekt bis 2030. Es reicht, wenn das E-Auto dann lädt, wenn Strom im Überfluss da ist. Stecker rein, laden, fertig. Die einfachste Idee ist manchmal die beste.

Erwin — das Windrad-Elektron

Stell dir ein Elektron vor — nennen wir es Erwin. Erwin sitzt in einer Windturbine an der Nordsee. Es ist Sonntagmittag, der Wind bläst, Erwin ist voller Energie und will ins Netz. Aber der Netzbetreiber sagt: „Kein Bedarf. Du wirst nicht erzeugt.“ Erwin wird abgeregelt. Er existiert nie. Milliarden solcher Erwins werden jedes Jahr in Deutschland verhindert.

Jetzt stell dir vor, drei Kilometer weiter steht ein E-Auto an der Ladesäule. Die Fahrerin hat auf der App gesehen: „Jetzt kostenlos laden.“ Sie steckt ein. Plötzlich gibt es Bedarf. Der Netzbetreiber sagt: „Erwin, du darfst doch!“ Erwin wird erzeugt, fließt ins Netz, landet in der Batterie — und ersetzt fossilen Kraftstoff.

Ohne das E-Auto wäre Erwin nie geboren worden. Die Ladesäule ist kein Zielbahnhof für ein bestimmtes Elektron. Sie ist der Grund, warum es existieren darf.

Sonja — das Solar-Elektron

Sonja sitzt auf einem Hausdach in Oberbayern, eingefangen in einem Solarpanel. Es ist Samstagmittag im Juni, 34 Grad, wolkenloser Himmel. Sonja wird es zunehmend warm. Sie spürt die Spannung steigen und will endlich raus — will, dass sich der Stromkreis schließt. Aber niemand braucht sie. Der Wechselrichter drosselt, das Panel läuft im Leerlauf. Sonja wartet. Und wartet.

Zwei Straßen weiter steht Huberts nagelneuer BMW Neue Klasse an der Ladesäule des Stadtwerks. Die App zeigt: „Solar-Überschuss — jetzt kostenlos laden.“ Hubert steckt ein. Die Nachfrage steigt, die Abregelung sinkt. Sonja darf endlich fließen — durch den Wechselrichter, ins Netz, in Huberts Batterie. Abends fährt er damit zum Biergarten. Ohne Benzin, ohne schlechtes Gewissen, ohne einen Cent bezahlt zu haben.

Sonja wäre auf dem Dach verglüht. Stattdessen bewegt sie jetzt 2 Tonnen bayerische Ingenieurskunst — lautlos, emissionsfrei und kostenlos.

Vladimir — das Atom-Elektron

Vladimir ist ein gelbes Elektron aus einem Atomkraftwerk in Frankreich. Vladimir muss raus. Er kann gar nicht warten. Denn obwohl ihn gerade niemand braucht, wird er trotzdem ins Netz gedrückt — das Kernkraftwerk kann nicht einfach runterfahren. Betriebsbedingt. Der Strom fließt, ob jemand ihn will oder nicht. Der Börsenpreis stürzt ins Minus.

Und jetzt das Verrückte: Wer Vladimir abnimmt, bekommt dafür Geld. Ganz ganz viel Geld. Bis zu 75 Cent pro Kilowattstunde. Also — warum nicht in die Autobatterie von Maltes gebrauchtem ID.3 in Karlsruhe? Malte pendelt täglich über die Rheinbrücke. Er hat keine Wallbox, keine PV-Anlage, nur eine Mietwohnung und einen Ladepunkt beim REWE um die Ecke.

Vladimir muss so oder so ins Netz. Die Frage ist nur: Landet er in Maltes Batterie — oder wird er teuer entsorgt? Aktuell zahlen wir alle dafür, dass er im Nichts verschwindet.

Die Zahlen

Was verschwendet wird, ist messbar

Das sind keine Schätzungen. Das sind offizielle Zahlen der Bundesnetzagentur.

10,5 TWh
Ökostrom im Jahr 2023 abgeregelt. Einfach weg. Das hätte gereicht, um 3 Mio E-Autos ein ganzes Jahr lang zu laden.
10 Mrd. €
Ausgleichszahlungen jährlich — für Strom, der nicht erzeugt wurde. Bezahlt von allen Stromkunden über die Netzentgelte.
0 ct/kWh
Statt negativer Börsenpreise: ab in die EV-Batterie, so viel und so schnell wie möglich!
Ladefreunde-Forderung, basierend auf negativen Börsenpreisen (SMARD)
Wer profitiert

Alle gewinnen. Nicht nur E-Auto-Fahrer.

E-Autofahrer sparen bares Geld.Wer an öffentlichen Säulen bis zu 70 Cent pro kWh zahlt, lädt künftig in Überschussstunden kostenlos. Bei 15.000 km im Jahr sind das schnell über 1.000 € Ersparnis — jedes Jahr.
20 Mio. Mieterhaushalte bekommen Zugang zur E-Mobilität.Wer keine Wallbox zuhause installieren kann, ist heute auf teures öffentliches Laden angewiesen. Überschussstromladen macht E-Mobilität erstmals auch für Geringverdiener, Familien und Pendler in der Stadt bezahlbar.
Ladesäulenbetreiber verdienen mehr, nicht weniger.Bei negativen Börsenpreisen erhalten Betreiber Geld fürs Stromabnehmen, bekommen zusätzlich die THG-Quote (8–15 ct/kWh) und profitieren von höherer Auslastung. Am 6. April 2026 lag der Börsenpreis bei -75 ct/kWh.
Alle 40 Mio. Stromkunden zahlen weniger.Jede kWh, die ins E-Auto fließt statt abgeregelt zu werden, spart Ausgleichszahlungen. Die Netzentgelte sinken — für alle.
Die Automobilindustrie verkauft mehr E-Autos.Bezahlbares Laden ist das entscheidende Kaufargument. BMW, Mercedes, VW & Co. profitieren direkt von einer Lösung, die ihre Fahrzeuge attraktiver macht — und davon hängen hunderttausende Arbeitsplätze ab.
Das Klima gewinnt doppelt.100 % echter Ökostrom fließt ins Auto statt vernichtet zu werden. Jede gefahrene kWh verdrängt Benzin oder Diesel. Kein Greenwashing, kein Zertifikatehandel — saubere Energie für saubere Mobilität.
Steuergeld wird endlich genutzt.Der Bund hat 2,3 Mrd. € in den Aufbau des Deutschlandnetzes investiert. Viele dieser Ladepunkte stehen heute leer. Überschussstromladen füllt sie — ganz ohne zusätzliche Investition.
Mitmachen

Was du jetzt tun kannst

Fünf einfache Schritte — jeder einzelne bringt uns näher ans Ziel.

1. Unterschreibe die Petition.Jede Stimme macht unsere Forderung hörbarer. Ein Klick, eine E-Mail — fertig.
2. Teile den Gedanken.WhatsApp an die Familie, LinkedIn in deinem Netzwerk, ein Gespräch beim Mittagessen. Je mehr Menschen das Thema verstehen, desto schwerer wird es zu ignorieren.
3. Sprich deine Abgeordneten an.Ein kurzer Brief oder eine E-Mail an die Wahlkreisbüros reicht. Wir liefern dir die Argumente — du brauchst sie nur weiterzugeben.
4. Frag deinen Ladesäulenbetreiber.Ein einfacher Satz: „Wann bieten Sie kostenloses Laden mit Überschussstrom an?" — wirkt Wunder, wenn er oft genug kommt.
5. Bleib auf dem Laufenden.Trag dich oben in unsere Mailingliste ein. Wir melden uns, wenn es konkrete Erfolge oder neue Möglichkeiten zum Mitmachen gibt.
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Drei Schritte

So wird Überschussladen Realität

Wir brauchen keinen technologischen Durchbruch. Alles ist da. Es fehlt nur der politische Druck.

1

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Je mehr wir sind, desto lauter die Stimme. Jede Unterschrift zählt.

2

Regulierung wird angepasst

Ladesäulenbetreiber müssen negativen Überschussstrom kostenfrei anbieten. Sie werden dafür während dieser Zeiten von allen Steuern und Gebühren befreit.

3

Kostenfrei laden

Die Ladefreunde-App zeigt, wann Überschussstrom verfügbar ist. Du fährst hin, lädst kostenlos so schnell und viel wie möglich — fertig.

Dringlichkeit

Warum gerade jetzt

Sechs Gründe, die alle gleichzeitig gelten.

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Kostenloses Laden mit Überschussstrom — jetzt unterstützen!

Wir fordern: Überschussstrom KOSTENLOS an Ladesäulen verteilen statt für Milliarden zu vernichten. Jede sonst verschwendete kWh soll in Batterien fließen. Jede Stimme zählt.

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Stimmen

Warum Menschen unterschreiben

Als Mieter kann ich nur öffentlich laden. 60 Cent pro kWh — das macht E-Mobilität unbezahlbar. Die Ladefreunde-Initiative ist genau das, was fehlt.
Peter M.
E-Auto-Fahrer, Mieter in Frankfurt
Mein Nachbar lädt zu Hause für 30 Cent. Ich zahle das Doppelte an der Säule. Kostenlos laden mit Überschussstrom würde alles ändern.
Anna K.
Pendlerin, Mannheim
Im Winter liefert meine PV nichts. Aber die Windräder drehen sich — und der Strom wird weggeworfen. Kostenlos am Schnelllader? Sofort dabei.
Thomas R.
PV-Besitzer, lädt öffentlich im Winter
Über uns

Wer sind die Ladefreunde?

E-Mobilität muss für alle bezahlbar sein.

Ladefreunde ist eine unabhängige Bürgerinitiative aus Viernheim, Hessen. Wir verbinden das Offensichtliche: Ökostrom im Überfluss und E-Autos, die geladen werden wollen. Klingt einfach? Ist es auch. Es fehlt nur der politische Wille.

power@ladefreun.de

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

ladefreunde — Bürgerinitiative für bezahlbares Laden
68519 Viernheim, Hessen
Deutschland

Kontakt:
E-Mail: power@ladefreun.de

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Dipl.-Ing. Martin Bächle
68519 Viernheim

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