Hallo zusammen,
viele von euch verbringen den Sommer vielleicht in Spanien — ein guter Anlass für einen Blick auf die Energiewende dort unten. Spaniens Geschichte hat eine besondere Pointe: Das sonnenreichste Land Europas hat seine Solarenergie jahrelang ausgebremst — und holt jetzt mächtig auf. Drei Stationen für die Urlaubsreise.
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1. Als die Sonne besteuert wurde
Spanien führte 2015 eine Abgabe auf selbst genutzten Solarstrom ein — die berüchtigte „Sonnensteuer". Sie bremste den Ausbau jahrelang, bis sie 2018 wieder abgeschafft wurde. Seither gehört Spanien zu den schnellsten Solar-Märkten Europas. Ein Lehrstück, wie eine Abgabe den dezentralen Ausbau abwürgen kann — und wie schnell es geht, wenn die Bremse weg ist.
2. Laden und E-Autos in Spanien
Wie steht es um Ladesäulen und E-Autos im Urlaubsland? Ein nüchterner Lagebericht zu Infrastruktur, Preisen und Verbreitung — nützlich, wenn du elektrisch über die Pyrenäen willst.
3. Inseln als Reallabor
Balearen und Kanaren sind abgeschlossene Stromsysteme — lange dieselabhängig, heute Vorreiter für hohe Erneuerbaren-Anteile mit Speichern. Was auf einer Insel funktioniert, zeigt im Kleinen, was im Großen möglich ist.
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Und was hat das mit uns zu tun?
Mehr, als man denkt. Spaniens Sonnensteuer und unsere eigene Debatte ähneln sich: Es geht darum, ob Abgaben und Regeln die Nutzung von günstigem, sauberem Strom bremsen oder fördern. Wir wollen, dass Überschussstrom genutzt wird, statt ihn abzuregeln — die zeitliche Erweiterung des §13k EnWG ist genau das: ein Signal, das die saubere Kilowattstunde dorthin lenkt, wo sie gebraucht wird, statt sie zu verteuern oder wegzuwerfen. Spanien hat vorgemacht, wie schnell es geht, wenn man die richtige Bremse löst.
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Sonnige Grüße, das Ladefreunde-Team
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