Hallo zusammen,
heute fahren wir mit Bus und Bahn — elektrisch. Im Schwerverkehr, der jeden Tag dieselben Strecken fährt und nachts im Depot steht, ist die Elektrifizierung besonders dankbar. Drei Geschichten zeigen, wie es gut läuft, wo der Umweg teuer wurde, und wie weit wir hierzulande sind.
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1. Shenzhen: eine ganze Stadt fährt elektrisch Bus
Schon 2017 stellte die chinesische Millionenstadt Shenzhen ihre komplette Busflotte auf Elektro um — rund 16.000 Busse. China stellt heute den größten Teil der Elektrobusse der Welt. Und manche dieser Busse können in ihren Standzeiten sogar Strom zurück ins Netz geben.
2. Der Wasserstoff-Umweg in Hessen
In Hessen sollten Wasserstoff-Züge die Diesel-Strecken übernehmen. Die Praxis brachte Verfügbarkeits- und Kostenprobleme — und die Debatte, ob Batterie und Oberleitung nicht der einfachere Weg gewesen wären. Strom direkt zu nutzen schlägt den Umweg über Wasserstoff im Wirkungsgrad deutlich.
3. Und bei uns? E-Busse und die Schiene
MAN, Daimler Buses, Solaris: Deutschlands Verkehrsbetriebe steigen Stück für Stück auf E-Busse um, und auf der Schiene schließen Batterie-Triebzüge die Lücken, wo keine Oberleitung hängt. Der Hochlauf läuft — er könnte schneller sein.
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Und was hat das mit uns zu tun?
Der rote Faden ist derselbe wie bei uns: Strom direkt nutzen ist einfacher und effizienter als jeder Umweg. Ein Bus, der nachts im Depot steht, ein Auto, das tagsüber am Arbeitsplatz parkt — beide sind dann am wertvollsten fürs Netz, wenn sie laden, während Wind und Sonne im Überfluss liefern. Genau dafür setzen wir uns ein: Die zeitliche Erweiterung des §13k EnWG macht diesen Überschussstrom an der Ladesäule nutzbar, statt ihn abzuregeln. Erst nutzen — der Rest folgt.
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Sonnige Grüße, das Ladefreunde-Team
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